APHORISMEN

DAS WESEN "MENSCH"

Ich habe die Stirn, mir die Wahrheit zuzumuten!

So manch Einer würde jetzt gern sogar sein Gewissen versteigern lassen – wenn er noch eins hätte.

Die Realität ist nie wirklicher als die Wirklichkeit.


Überprüfen Sie ihren Altruismus häufig auf Dummheit!


Die Jugend hat den Nachteil, nichts zu verstehen, weil die Erfahrung fehlt. Das (hohe) Alter hat den Nachteil, aus Erfahrung alles zu verstehen aber nicht mehr handeln zu können.


Es gibt etwas Schlimmeres als den Tod: Die Dummheit der Menschen, die jede Lüge und jede Gemeinheit glauben, wenn man sie ihnen nur entsprechend garniert und aufgehübscht serviert.


Die »Masse« im Sinne der Massenpsychologie ist völlig geistlos und daher ausschließlich zur Zerstörung fähig.


Es ist für den Menschen keine Schande dem Schmerz zu unterliegen – wirkliche Schande ist für ihn allerdings in der Lust etwas Böses zu sehen, das man überwinden muß.


Nichts ist so leer wie die Realität ohne Wirklichkeit.


Der Weise bevorzugt Schmerzlosigkeit – der Narr lautes Vergnügen. Der Narr weiß nämlich nicht, dass man Lustbarkeit nur in Schmerzfreiheit genießen kann.


Wir leben in einer öden, traurigen Zeit: Es gibt zu wenige Menschen – nur mehr Leute.

Ein Leben ohne alles Leid ist oberflächlich. Es ist nicht wert gelebt zu werden.


Glaube ist fragliche Gewißheit ohne tragfähigen Beweis.


Jeder hat nur so viel Geist als er Phantasie hat.


Ein total leidenschaftsloser Mensch ist meist nichts anderes als ein Flachkopf.


Ein Narr ist in unserer Zeit des allgemeinen Lügens, wer die Wahrheit sagt. Es ist besser nichts zu sagen, als im Gefängnis zu landen.


Eine Lüge ist um so bösartiger, je mehr Wahrheit sie enthält.


Teuflische Lügen: Wahrheit mäßig entstellt als öffentliche Meinung proklamieren.


Archetypen sind wesentlich leistungsfähiger als der ganze Technikmist. Deshalb wird in der heutigen Zeit von diesen Archetypen abgelenkt – man kann damit nichts verdienen. Und Levonzen ($$$) beherrschen die heutige Welt.


Was man nicht hat aber notwendig hat, das soll man sich nehmen. So nahm ich mir die Freiheit.


Wo man nicht mehr reinen Herzens lieben kann, da soll man wortlos vorübergehen.


Den absolut falschen Menschen Wohltaten zu erweisen ist eine Übeltat.


Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Rache.


Bietet dir das Schicksal die Gelegenheit zu einem üppigen Fest, so lasse deine »Moral« zu Hause – aber nicht dein Hirn.


Je zivilisierter eine Gesellschaft ist, um so verlogener ist sie.


Was aus Not begonnen wird, wird oft als Schurkerei vollendet.


Wer sich absichtlich kleiner macht als er ist, ist nicht wert beachtet zu werden. Heuchler verdienen keine Beachtung.


Lust ist das Frohgefühl für ein beachtenswertes Ereignis, das von den »Sittenwächtern« verboten wird.


Sittenwächter sind sadistische Existenzen, deren Untergang keinem Weisen eine Träne entlockt.


Ohne vorhergegangenes Phantasiebild ist Denken unmöglich.


Der Mensch – vor allem der gesunde – denkt in Bildern.


Sein und Tun sind bei den Weisen untereinander verschränkt.

Sein ohne Tun ist nämlich leer – Tun ohne Sein ist unmöglich.


Wer erkennen will, muß jegliche Religion außen vor lassen. Die Religionen (vor allem die abrahamitischen) geben nämlich ein System vor, außerhalb dessen sie nichts anerkennen.


Mißtraue allen »göttlich inspirierten« Büchern – sie sind immer mit üblen Absichten befrachtet.


Wirkliche Erkenntnis bringt nur, wenn man das Sein hinter den Dingen begriffen hat.


Für den Weisen ist das Mehrheitsprinzip nie per se ein Wahrheitsbeweis.


Untätige Weisheit ist zu wenig – sie bewirkt nichts.


Eines weiß ich, das ewig ist: Das Sein. Sein Beginn – wenn es denn einen hat – liegt jenseits des Erkenntnishorizontes des Menschen.


Wichtigster Teil einer Arbeit ist: Anfangen.


Wer reich an Geld ist, ist meist arm an Freuden.


Ein Ignorant (ein Flachkopf also) – und sei er noch so reich an Geld – ist eine Pause in der Symphonie des Lebens.


Geld allein hat noch niemanden reich gemacht.


Ohne rauschende Feste kann keine Seele gesund bleiben – bei unmäßigem Leben bleibt kein Leib gesund.


Zu viel Wert auf die Meinung anderer legen, heißt seiner selbst nicht sicher sein.


Allenthalben leidet heute der Mensch – am meisten an seiner eigenen Dummheit.


Über meine persönliche Beziehung zum ewigen Sein schweige ich gegen jedermann. Um sie zu verstehen, müsste er ja ich sein.


Nur Flachköpfe glauben an die flache Erde und dass es darüber ein festgefügtes Firmament gäbe.


In ununterbrochener Folge wurde und wird dem modernen Menschen das Numinose entwertet. Die Urgründe seiner Einbildungskraft bleiben davon dennoch unberührt:

Die Archetypen wirken.


Weil der Mensch in Bildern denkt, kann er über das »Sein« nicht aktiv nachdenken – nur meditieren.


Wer bei »Lust« nur an Sex und Völlerei denkt, ist ein Flachkopf, der vom Leben nichts versteht.


Was kann einem Menschen Besseres widerfahren, als sich vergangener aber voll genossener Freuden zu erinnern? Auch die zukünftigen Freuden werden dereinst als vergangene Freuden erinnert werden – wenn dieser Mensch weise ist.


Die Menschen verfolgen unbarmherzig, wovor sie Angst haben.


Man kann durchaus ein anständiger Mensch sein und doch schlechte Zeitungen lesen. Der Ekel ist dann aber gewiss.


Selbst der friedfertigste Weise ist ein gewaltiger Kämpfer. Er kämpft wider das Böse, das ihn allenthalben umgibt.


Wenn Du einem Mitmenschen Gutes tun willst, dann tu es und sprich nicht darüber, ja denk nicht einmal darüber nach, wenn Du es getan hast.


Dem Nächsten hilfreich sein und Gutes tun, ist an keine Religion gebunden.


»Sein« und »Existenz« sind nicht das Gleiche. Existenz setzt das Sein voraus.


Lasst das Unbegreifliche unbegriffen – der Mensch ist keine Gottheit – er begreift nicht einmal sich selbst. Die bloße Biologie zu verstehen ist kein Begreifen.


»Ich könnte noch so manches über den Menschen und sein Leben vom philosophischen Standpunkt aus schreiben. Wer es allerdings bis jetzt noch nicht verstanden hat und selbst zu denken in der Lage ist, der tut mir leid. Vergebens ist alle Mühe, diesem irgendetwas verständlich zu machen…«

POLITIK

Demokratie ist ein Schachspiel, bei dem das Volk »matt« gesetzt wird.


Im Vergleich zur Adels-Monarchie birgt eine Demokratie viel neues und auch Gutes:

Das Neue ist nicht gut und das Gute ist durchaus nicht neu.


Da man die Deutschen und Deutsch-Österreicher nicht ausrotten konnte – man hätte sich sonst dem Vorwurf des Genozids ausgesetzt – hat man sie gezwungen Fremdarbeiter und Schein-Asylanten aufzunehmen und sich deren »Kulturbegriff« zu eigen zu machen.

Unter dem Begriff »Multikulti« verbirgt sich die grausame Fratze der Umvolkung.


Die neue Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich:

»Was die linken Gutmenschen meinen und schreiben ist richtig. Alles andere ist Wiederbetätigung und damit verboten«


Bürger haben Waffen, weil sie frei sind.

Bürger sind aber auch frei, weil sie Waffen haben.

In der Schweiz – aber nicht bei uns…

Unser Gesundheitssystem soll verschlankt werden: das Fegefeuer wird mit der Hölle fusioniert.


Wenn die USA den Europäern vorschreibt, was sie zu tun haben nennt man es Globalisierung.

Wenn sich die Europäer zur Wehr setzen, wird es als Faschismus bezeichnet.


Ex Oriente Lux: Das Licht flüchtet vor den politischen Zuständen Chinas in den Westen. Wenn es in den USA angekommen ist, flüchtet es flugs wieder in den Osten.

Quasi ein perpetuum mobile.


Volksabstimmung in der Schweiz. Ein Volk hat entschieden: der Entscheid ist einzuhalten – egal ob es jemandem anderen nicht paßt. Das Aufheulen der UNO ist absolut abzulehnen.


Journalisten und Politiker – je weiter links, desto eher – sind Feinde der Notwehr, der Selbstverteidigung und damit Freunde des Verbrechens.


Inwieweit die Welt ein besserer Ort werden könnte, weil man mich enteignet, würde ich Sie höflich bitten, mir zu erklären.


Der Staat – das sogenannte „Gewaltmonopol“ – ist unfähig, die Menschen in diesem Land zu schützen. Es schützt die Straftäter, indem es die Opfer entwaffnet.


In Europa ist die Xenophilie der »Gutmenschen« ohne Haß auf das eigene Volk unvorstellbar.


»Gutmenschentum« ist eine Kraft, die das Gute will und stets das Böse schafft!


Nihilismus ist ein Hüllwort für Dummheit – ja mehr noch: für psychische Abartigkeit, die sich den Anschein von philosophischem Tiefgang geben will.


Maulpatrioten betreiben gerne Defätismus und freuen sich, wenn wieder ein Stück Heimat verloren geht, weil sie sich dann bestätigt sehen.


Wer die Invasoren – pardon: Flüchtlinge – bevorzugt, aber die Ärmsten des eigenen Volkes mißachtet, begeht Genozid am eigenen Volk.


Viel Vernunft ist in einem Volke nicht, besteht es statt aus freien Menschen fast nur aus Leuten.

Übel lebt jeder, der den Dunklen, den Herrschenden glaubt.


Was nennt man heute Wahrheit? Die Lüge, die über Jahrhunderte verbreitet und geglaubt wurde.


Man muß sich vor Menschen hüten, die nur die Tageszeitung lesen.


Die Gier nach Macht hat heute die Humanität ersetzt. Sie tritt unter dem Deckmantel der Philanthropie auf. Ihre häßliche Fratze wird aber immer weniger von der scheinheiligen Maske verdeckt.


Scheinkatastrophen (z. B. Pandemien ohne wirklichen wissenschaftlich eindeutigen Beweis) werden heute allenthalben vermeldet und gefürchtet. Wirkliche Katastrophen werden kaum in einem Nebensatz erwähnt.


Da sich alle Wissenschaft auf die Natur gründen muß, sind so manche Lehrmeinungen bloß Dogmen. Dogma ist nichts anderes als das ausdrückliche Verbot selbst zu denken.


In einer echten Demokratie könnte nur ein Volk von Göttern leben.


Bei wichtigen Entscheidungen darf man die Stimmen nicht zählen. Man muss sie wägen.


Extremer Unsinn kommt immer dann zu Stande, wenn Menschen gezwungen sind über eine Sache zu sprechen, von der sie nichts verstehen. Das gilt auch oder vor allem für Politiker.


Von einer Sache nichts zu verstehen genügt heute nicht mehr. Man muss diesen Unsinn auch in der jetzt üblichen Schaumsprache politisch korrekt formulieren können.


Wer Menschen etwas verbietet, weil es ihnen in der Tat schadet, denkt gut – wer aber Menschen etwas verbietet, weil es die Macht der Herrschenden gefährden könnte, ist ein übler Tyrann.


Wie groß muß die Angst der Herrschenden sein, wenn sie alles verbieten, das an eine große Zeit erinnert. So ähnlich muß sich ein Dieb fühlen, der in jedem Schatten die Häscher fürchtet.


Verbrechen werden fast immer durch Verbrechen vertuscht. Das gilt auch für die Politik.


In einer Demokratie herrschen nie die Besten, sondern in Wahrheit die Reichsten. Die Politiker sind bloß ihre Marionetten. Man sollte solch eine Staatsform nicht Demokratie, sondern Ochlokratie nennen. Deshalb ekelt es den Weisen vor der Demokratie.


Gute Regierungen bringen Ordnung, die das Volk fröhlicher macht. Sobald auch nur drei oder vier junge Menschen ständig an Selbstmord denken, muß die Regierung hinweggefegt werden.


Nur wer selbst denkt ist frei. Allerdings sollte man in unseren Tagen die Gedanken nicht frei aussprechen, wenn man nicht im Gefängnis landen will. Das heißt: Freiheit wird heute um den Preis der Einsamkeit erkauft.


Nur Selbstdenker können weise werden – auch wenn sie manchmal irren.


Krämerseelen können keine Mäzene sein – auch wenn es sich dabei um einen globalen Konzern handelt.


Wenn nur wirklich freie Menschen dankbar sind, dann ist es leicht zu erklären, warum in Europa so wenig Dankbarkeit zu finden ist.


Die schlimmste Tyrannei ist jene, die unter dem Deckmantel der Demokratisierung errichtet wird.


Wenn es bloß noch Bauern gäbe! Aber die sind dem Zeitgeist gefolgt. Sie sind jetzt »Ackerdesigner«.


In einer Regierung, einem Konzern und der Beamtenschaft wird kein Greis – wer nicht zu heucheln weiß.

KUNST & KULTUR

Dilettantische Kunstversuche von Unkünstlern nennt man Installationen.


Maler beachte: Was Du malst, sollte zumindest theoretisch möglich sein.


Nichts können – also gemalter Nihilismus – hat noch lange nichts mit Kunst zu tun.


Ich habe kein Bild gemalt, für das ich nicht auch gelitten habe – oder zu dem mich die Begeisterung trieb. Denn was ist´s denn anderes, denn der Geist der Götter, der uns be-geistert?


Das meiste, was heute von gewissen »fortschrittlichen« Kreisen der Unverständigen Kunst genannt wird, ist optische Umweltverschmutzung und sollte ebenso geahndet werden.


Mangel an Intelligenz hat noch nie echte Kunst hervorgebracht.


Nur die Anbrandung des Numinosen, das letztendliche Ergriffen-Sein durch die »Ganz Anderen«, macht gewöhnliche Menschen zu Künstlern – jedoch nur dann, wenn das Wollen und das Können zusammentreten und sich im Geschaffenen vermählen.


Archetypen soll auch der echte Künstler nicht zu erklären versuchen. Entweder sie wirken auf den Betrachter oder eben nicht.

Aus der uranfänglichen Chaos entstand die Welt – aus dem Chaos, das viele Zeitgenossen unverfroren Kunst nennen, entsteht nur Krankhaftes.


Verstanden zu werden ist ein Luxus, dem echte Künstler nur selten frönen können.


Der echte Künstler und der wahre Philosoph müssen sich heute eine Oberfläche an heucheln, um überhaupt in der Gesellschaft wahrgenommen zu werden.


Einen wirklichen Künstler zu verführen ist auch für sehr schöne junge Frauen sehr schwierig. Es ist nämlich sehr fraglich, ob sie mit den exzessiv schönen Frauen, die der Künstler vor seinem geistigen Auge hat, konkurrieren können.


Es ist eine schmerzliche Tatsache, dass immer das Inferiore mit der Zeit das Superiore zahlenmäßig überwuchert – auch deshalb ist gute Kunst heute nur mehr selten zu finden.


Ohne gute Musik und gegenständliche bildende Kunst wäre das menschliche Leben vergebens – es wäre ein Irrtum.


Künstler, erkläre dein Werk nicht! Du gingest unter dein Niveau, wenn es denn nötig wäre.

PHILOSOPHIE

Zweifel und Frage sind der Urgrund der Philosophie.


Der Philosoph betreibt eine Kunst und keine Wissenschaft.


Wer Philosophie als Wissenschaft betreibt, geht an ihrem Sinn vorbei.


Sich wundern ist die Geburt der Philosophie – aber auch der Kunst. Echte Künstler sind daher auch immer Philosophen, auch wenn sie sich selbst so nicht sehen wollen.


Wer keine innige Beziehung zum Urgrund des Seins hat, dem nutzen weder Philosophie noch Religion – diese beiden Krücken.


Wenn der griechische Philosoph Heraklit Recht hätte, dass ein Gott Krieg – Frieden, Tag – Nacht, Hunger – Fülle, etc. wäre, dann wäre das kein Gott, sondern ein schizophrenes Wesen.


Wovon nichts Größeres gedacht werden kann, das alleine ist ein Gott.


Über die »großen« Religionsstifter werden viele wundersame Lügengeschichten berichtet.   Sie halten der Realität nicht Stand.


Der Weise stellt seine Weisheit nicht zur Schau.


Lust ohne Weisheit ist bloß ein geiles Lüstchen.


Der Anfang der Lust beginnt mit dem Sein – der Ursprung aber sind der von den Göttern so und nicht anders gebildete Leib und Geist.


Lust kann aber muss nicht Sex sein – sie hat viele Gesichter.


Die Lust des Weisen: Er gibt dem Geist, was des Geistes ist und dem Leib, was des Leibes ist.


Erstes wichtiges Anzeichen von Lust: Dankbarkeit.


Ich traue niemandem, der seine Bescheidenheit wie ein Transparent vor sich herträgt. Meist ist er ein ganz schlimmer Heuchler.


Wenn nach einem privaten Fest nicht alle Beteiligten glücklicher sind als zuvor, war es bloß eine Ausschweifung.


Der Faule ist ohne vorhergehende Tätigkeit erschöpft (sofern er gesunden Körpers ist) – echte Befriedigung wird er nie kennenlernen. 


Zur rechten Zeit schweigen ist ein Zeichen von Weisheit.


Demut ist das Gegenteil von Vernunft.


Solange es das Schicksal erlaubt, lebe frohen Mutes.


In einer total wahnsinnigen Welt vernünftig leben zu wollen mag irrsinnig erscheinen – Vernunft aber hat ihren Lohn in sich.


Ich verabscheue alles »Gute« und die es grundlos verehren, wenn es keine Lust bringt.


Ohne Sein gäbe es keinen Sinn – damit sind aber nicht die Sinneswahrnehmungen gemeint.


Jemand der »sinnt« (nachsinnt) denkt über das Sein nach – ob mit Absicht oder nicht. Es geschieht un(ter)bewußt.


Philosophie, die keinerlei Lust (Freude) und Wahrheit bringt ist unbrauchbar.


Mit einer Laterne am helllichten Tag Menschen zu suchen, wenn man nur unter Leuten ist – wozu soll das gut sein?


Der Weise hütet sich vor allen Versprechen, die man ihm macht. Wozu etwas versprechen? Tut es oder tut es nicht. Alles andere ist Gewäsch.


Lust kann man nur in Schmerzfreiheit genießen, deshalb steht des Weisen Sinn nicht nach Gold, sondern nach Schmerzfreiheit des Leibes und der Seele.


Wer ein Übel fürchtet, lockt es damit herbei.


Das Unangenehme an Vorurteilen ist, dass sie einen nur zu wahren Kern haben – sie entstehen ja nicht aus dem Nichts.


Die Ansicht »Ich denke also bin ich« stimmt nur bedingt, denn um zu denken muß man schon sein.


Nur was wirkt ist wirklich – auch wenn es unbegreiflich ist.


An bösartigen Menschen geht der Weise wortlos vorbei. Mögen sich die Dämonen um jene kümmern.


Am Anfang war das Sein. Und was war davor?


Ohne echte Freiheit ist das Leben nicht wert gelebt zu werden.


Nur Sklaven sind wahre Christen – das ergibt sich aus der Lehre. Für Juden und Mohammedaner gilt das Gleiche.


Wer an Zufälle glaubt, verlästert die Ewigen.


Wenn eine verpönte Gruppe etwas Wahres und Richtiges sagt – ist das nun wahr und richtig oder ist das per se Verurteilens Wert? Denkt selber nach!


Eine Religion, die auf Angst und Furcht gründet, soll man verachten. Sie ist nur Lug und Trug.


Wohl dem, der das Numinose auch im Alltäglichen zu finden im Stande ist.


Lass Theologen und Pfaffen schwätzen – sie glauben´s selber nicht, was sie den Einfältigen weis machen. Das gilt für alle Religionen – zuvörderst aber für die »abrahamitischen«.


Philosophie, die sich nicht auf den Menschen und menschliches Leben direkt bezieht, ist keine Philosophie, sondern bloß Geschwätz. Menschen sind keine mathematischen Gleichungen.