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Das Nichts nichtet: Die Wiederverzauberung der Welt ist dringend notwendig

Der Nihilismus scheint fast überall seinen Siegeszug vollendet zu haben. Er ist die absolute Negierung, daß etwas sei anstatt, daß etwas ist. Mag das Schwadronieren in der postmodernen »Kunst« noch so allgegenwärtig sein – es ist nichts anderes als der politisch korrekte Wortschwall, der die dahinter liegende Leere – das Nichts – zu verschleiern versucht. Und diese Schaumsprache ist dazu geschaffen worden, um das denkende Individuum zu verwirren (»gaslighting«) und zu indoktrinieren. Ein durchaus perfider Schachzug – unter anderem der »Neuen Frankfurter Philosophenschule« geschuldet, die nichts Anderes ist, als die pseudophilosophische Verkleidung des üblen Kulturbolschewismus – oder wenn man will: Kulturmarxismus. Dem absoluten Nihilismus wird auf allen Ebenen Vorschub geleistet. Was aber bezweckt der Nihilismus? Wie es scheint bezweckt er die Auslöschung aller durch Jahrhunderte gewachsenen Werte und Kulturen. Was kann man – was können wir Künstler tun – um gegen zu steuern? Das, was die echten Künstler zu allen Zeiten getan haben. Auch früher gab es sehr schlimme Zeiten und die Mensch brauchten dringend Nahrung für ihre Seele. Die Geschichtenerzähler und Spielleute verfertigten Erzählungen und so manche auch Epen, die der Seele Nahrungboten. Das Christentum hatte ja die Mythenlandschaft verdorren lassen. Das konnte nicht gutgehen. Und so wurden alte Erzählungen geheim weitergereicht von Generation zu Generation, Künstler unter den Erzählern bereicherten sie mit immer neuen Fassungen. Und wie ist es heute?Heutigentags gibt es das Genre »Fantasy«, das die ewig gültigen Mythen mit anderenPersonen bevölkert – aber der »Kampf Gut gegen Böse« ist der immer Gleiche. Es gibt Illustratoren, die diese phantastischen Erzählungen oft mit gekonnten Darstellungen nacherzählen. Das aber ist nur eine Seite des Erzählens. Auch in sehr alter Zeit haben große Künstler die alten Epen illustriert – aber nicht nur. Sie schufen unvergängliche Werke – Skulpturen und Mosaike sind von Römern und Griechen auf uns gekommen. Leider sind die Gemälde nicht erhalten geblieben. Das liegt zum Einen an den langen Zeitläufen und der Vergänglichkeit des Materials. Auf uns gekommen sind außer Skulpturen und Mosaiken nur Berichte über diese großartigen Bildwerke. Zum Anderen liegt das am bilder- und skulpturenfeindlichen Christentum dieser Zeit und dem üblen Islam. Die radikalen Anhänger dieses Kultes aus dem mittleren Osten zerstören noch heute die großartigsten Kunstwerke.Wie aber kann man dem kulturfeindlichen (westlichen) Nihilismus gegensteuern? »Gar nicht« behaupten die Defätisten unter den »Kulturschaffenden«. Man müsse dem Nihilismus mit immer noch schlechterem Gepinsel die Maske vom Gesicht reißen – also immer »mehr vom Gleichen« – um andere Ergebnisse zu erzielen. Das ist natürlich absoluter Quatsch. Wirkliche Künstler haben eine andere Antwort: Die Wiederverzauberung der Welt im Bild. Wie soll das gehen? Man gehe von der derzeitsichtbaren äußeren Welt aus – allerdings von der nicht zerstörten Landschaft. Die zerstörte Umwelt haben wir jeden Tag vor Augen... Wo es nichts mehr zu zerstören
gibt, wird der wertefeindliche Rebell zum Clown. Man darf dabei nicht vergessen, woher das Wort »Clown« kommt: Es kommt vom altnordischen »Klunni« und das bedeutet so viel wie »Dorftrottel«. Womit schon wieder alles gesagt ist. Aber schlimmer geht immer: Die heute Herrschenden (und das gilt auch für die Mehrzahl der heutigen »Kunst-Schaffenden«) preisen als höchste Tugend die Toleranz und ertränken den Andersdenkenden in einer Flut von Haß. Das merkt man daran, wie mitden ganz großen wirkliche Kunst Schaffenden umgegangen wird. Wer kennt heute noch Arno Breker, Hanak oder Eisenmenger? Und dazu im Gegensatz kennen die Meisten das Geschmiere eines Mark Roth(kowitz). Selbst das Gepinsel von schwerst Geisteskranken wird als Kunst ausgegeben und teuer gehandelt. DAS ist auch eine Form von Nihilismus, die nicht hinzunehmen ist.Ich habe für mich selbst eine Lösung gefunden – ich male nach altmeisterlicher Art. Ich kann es nämlich noch. Und ich male vor Allem eine Welt, wie sie sein könnte undauch die unzerstörte Welt, wie sie ist. Die zerstörte Welt brauche ich nicht zu malen – die haben alle jeden Tag vor Augen. Aber eine Welt zu malen, die wiederum verzaubert worden ist, erfordert heute Mut. Seien wir mutig und beugen uns dem Nihilismus nicht! Seien wir echten Künstler lieber stolz darauf, daß wir mit jedem gelungenen Kunstwerk die Welt wieder verzaubern können!